
2. Mobiles Lernlabor: Kooperation in der Ganztagsschule
Das 2. Mobile Lernlabor findet am Mittwoch, den 06.10.2010 von 17.00 - 20.00 Uhr in der Gesamtschule Mitte statt.
Den wissenschaftlichen Vortrag hält Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg) zum Thema: Professionelle Kooperationen unterschiedlicher Berufskultur an Ganztagsschulen
Ganztagsschulen in Deutschland sind für die Umsetzung des Ganztagsbetriebs, vor allem aber für die Erreichung der äußerst anspruchsvollen pädagogischen Ziele auf die Kooperation mit verschiedenen Partnern und Professionen angewiesen. Für eine gelingende Kooperation sind unter anderem eine Klärung der Kooperationserwartungen, eine Absicherung und Pflege von Kooperationsstrukturen sowie Veränderungen im beruflichen Selbstverständnis und Handeln der Kooperationspartner bedeutsam. Im Vortrag sollen professions- und kooperationstheoretischen Überlegungen, ausgewählte Befunde aus der Ganztagsforschung zur Kooperation sowie Konsequenzen für die Kooperation verschiedenen Partnern und Professionen an Ganztagsschulen vorgestellt werden.
Außerdem stellen vier Bremer Ganztagsschulen Praxisbeipiele zur internen und externen Kooperation vor.
Weitere Informationen erhalten Sie in Kürze.
1. Bremer Tag der Schulverpflegung
Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung veranstaltet am Mittwoch, den 22.09.2010 im GW2 der Universität Bremen den 1. Bremer Tag der Schulverpflegung.
Im Rahmen dieser Veranstaltung findet in Kooperation mit der Serviceagentur der Workshop:
Die „Pädagogische Qualität“ der Schulverpflegung – das heimliche Curriculum für Geschmack und Genuss" statt.
Essen und Trinken diente nie nur allein der Befriedigung biologischer Bedürfnisse und ist es wirklich das Ziel, dass Kinder „ihren Teller leer essen“? Das beliebte Argument vieler Erwachsener „das ist aber gesund“ kann dauerhaft gar nicht funktionieren, damit Kinder einen gesundheitsförderlichen Lebensstil entwickeln. Wie lernen Kinder eigentlich „richtig“ zu essen? Wie kann es im pädagogischen Dialog zwischen Kindern und Erwachsenen gelingen, dass das gemeinsame Essen für alle zu einer Ressource wird?
Dieser Workshop will die Wahrnehmung der Multiplikatoren „rund um das Essen und Trinken“ erweitern und Handlungsimpulse für das tägliche Miteinander geben. Anregungen für die Gestaltung der „pädagogischen Qualität“ der Schulverpflegung fußen auf aktuellen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis.
Referentin ist Dipl. oec. troph. Anke Oepping (Universität Paderborn). Der Workshop findet in der Zeit von 15.45 - 17.15 Uhr statt.
Weitere Infomationen erhalten Sie im Programm und im Flyer (Anmeldung).
1. Transferforum zum Thema Lehrer/innenausbildung (Flyer)
In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Begleitprogramm „Ideen für mehr! Ganztägig lernen“ gibt es neben dem bundesweiten Ganztagsschulkongress in diesem Jahr erstmals eine Fachveranstaltung für Experten/innen aus der Wissenschaft, Praxis und Bildungsverwaltung. mehr>>
8. Netzwerktreffen der sozialpädagogischen Fachkräfte
Das nächste Netzwerktreffen der sozialpädagogischen Fachkräfte findet am Mittwoch, den 25.08.2010 in der Ganztagsgrundschule am Baumschulenweg statt. Das Netzwerktreffen hat den Themenschwerpunkt „Berufs- und Selbstbild an der Ganztagsschule“.
Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen werden auf der Grundlage des Kinder- und Jugendhilfegesetzes ausgebildet. Als sozialpädagogische Fachkräfte an Ganztagsschulen treffen sie auf ein System, dessen Arbeit auf dem Schulgesetz, auf Richtlinien und Rahmenplänen basiert. Die Zusammenarbeit der Berufsgruppen im Schulalltag ist an jeder Ganztagsschule unterschiedlich organisiert. Häufig gibt es bei den Beteiligten keine Klarheit über die jeweilige Berufsrolle, was zu Konflikten führen kann. Am Beispiel einer kurzen Darstellung des Ablaufs einer „Kollegialen Beratung und Supervision“ wollen wir uns in diesem Netzwerktreffen damit beschäftigen, wie das berufliche Selbstverständnis gestärkt werden könnte. Die Einladung zum Netzwerktreffen finden Sie hier.
Vorankündigung: "Die kleine Fortbildung zwischendurch"
Fadenspiele mit dem Großseil

Wer kennt es nicht? Das Abnehmspiel? Aber wussten Sie, dass es darüber hinaus noch mehrere tausend verschiedene Muster, Figuren und Bilder gibt, die man allein mit einem Faden auf seinen Händen spielen kann? Und das Fadenspiele schon in vorkolonialer Zeit auf allen Kontinenten gespielt wurden? Sie fördern nicht nur die Fingerfertigkeit und das Gedächtnis, sondern auch das Sozialverhalten, weil das gegenseitige Voneinander-Lernen eine große Rolle dabei spielt.
Aber damit nicht genug: Richtig spannend wird es, wenn man diese Figuren mit dem Großseil spielt und plötzlich Menschen die Positionen der Finger einnehmen. Teamarbeit und Kooperation machen es möglich! In riesengroß lassen sich Fadenspiele auch ganz prima auf die Bühne bringen.
In diesem 3-stündigen Nachmittagsworkshop wollen wir uns genau damit beschäftigen und neben dem Abnehmspiel noch einige andere Figuren vom kleinen ins Große übertragen.
Termin: Dienstag, 28.09.2010 von 17.00 - 20.00 Uhr
Weitere Informationen erhalten Sie in Kürze
Selbstevaluation an Ganztasschulen - von Anfang an!
Im „Bremer Orientierungsrahmen Schulqualität“ sind vier Überprüfungsfelder für Schulqualität genannt: Schulleistungsvergleiche, Schulaufsicht, Externe Evaluation und Interne Evaluation.
Gerade die Ganztagsgrundschulen, die seit mindestens zwei Jahren in voll-gebundener Form arbeiten, haben ein verstärktes Interesse daran, ihre Arbeit zu überprüfen.
Wie soll das an Grundschulen gehen? Wie kann das eigene Schulkonzept dabei die angemessene Rolle spielen? Und: wie fließen zum Beispiel Merkmale wie die gebundene Form in die Fragestellungen ein? mehr>>
Netzwerktreffen der Ganztagskoordinator/innen
Das nächste Netzwerktreffen findet am Mittwoch, den 01.09.2010 von 16.30 - 18.30 Uhr in der Gesamtschule Mitte statt. Themenschwerpunkt wird der Austausch über die Praxis der Hausaufgaben-Freie Lernzeiten etc. sein.
Länderübergreifendes schulisches Netzwerk "Lernkultur" ab dem Schuljahr 2010/2011
Mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 nehmen im Rahmen des bundesweiten Programms "Ideen für mehr! Ganztägig lernen." die länderübergreifenden Netzwerke "Lernkultur" und "Lebensweltorientierung" in Bremen die Arbeit auf.
Die Netzwerke bestehen jeweils aus ca. 30 Praktiker/innen und sind auf zwei Schuljahre angelegt. Es gibt den Teilnehmenden die Gelegenheit:
- andere Beispiele kennenzulernen und zu reflektieren. Hospitationen "vor Ort" geben dazu konkrete Impulse für eigene Entwicklungsaufgaben.
- eigene Entwicklungsprojekte in einem Kreis von engagierten Ganztagsschulpraktikern zu erörtern, kollegialen Rat zu erhalten und am guten Beispiel anderer zu lernen.
- sich gemeinsam bedarfsorientiert fortzubilden.
Ziel der Netzwerke ist es, das Voneinander Lernen zu befördern und ein tragfähiges Reflexions- und Unterstützungsnetzwerk für die Teilnehmenden aufzubauen.
Mobbing - ein heißes Thema
Schubsen, schikanieren, schlagen – an Schule gibt es viele Formen von Gewalt. Das Phänomen Mobbing spielt dabei eine große Rolle. Schulprofis wollten hier wirksam gegensteuern und absolvierten die Qualifizierungsreihe „Mobbing – ein heißes Thema“, die vom LIS und der Serviceagentur gemeinsam angeboten wurden.
4 Monate lang beschäftigten sich 29 Teilnehmende mit Bullying, Mobbing im Internet und den Möglichkeiten etwas dagegen zu tun. Einen Rückblick über die Fortbildungsreihe finden Sie hier >>
Beratung zur Farb- und Möblierungsgestaltung
Im Zuge der geplanten konzeptionellen Erweiterung zur Ganztagsschule und
projektierten räumlichen Ergänzung um den Neubau einer Mensa auf dem
Grundstück der Grundschule Augsburger Straße wurde eine Beratung zur
Farbgestaltung und Möblierung durchgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Rubrik Materialien - Raumkonzept >>
Was haben Prinz Charles und Ozzi Osbourne gemeinsam? Dieser und anderer Fragen gingen Akteure aus Schulen, pädagogische Mitarbeiter/innen und Lehrkräfte sowie außerschulische Partner im ersten Mobilem Lernlabor „Milieu und Lernerfolg“ der Serviceagentur am 29.04.2010 nach. (Flyer)
In der Diskussion wird häufig von Problemen im Zusammenhang mit dem vielzitierten „Migrationshintergrund“ gesprochen. Was hat es auf sich mit dem Migrationshintergrund? Über wen reden wir eigentlich, wenn wir von Migrant/innen sprechen? Welche Wirkungen zeigen sich? Welcher Umgang mit Heterogenität bietet sich an? Welche Chancen bieten andere Lern- und Unterrichtsformen?
Ging es im ersten Vortrag Vielfalt als Chance von Klaus Gerhards, um die Ergebnisse der Studie „Sinus-Milieus® der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland", wurde im zweiten Teil von Dr. Lutz Liffers - Berge versetzen und Wasser in die Toiletten - anschaulich dargestellt, wie eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Schule und Kooperationspartner aussehen kann. Die Projekte PALAST DER VORSTADT, SPRUNG DER TIGERIN und WERKSTATT ERINNERUNG wurden beispielhaft dargestellt.
Kompetenzraster an Bremer Ganztagsschulen
"Ein Unterricht, der auf das unterschiedliche Leistungsvermögen und Lerntempo von Kindern eingeht, ist in der Oberschule in allen Fächern Unterrichtsprinzip." (Die Senatorin für Bildung, Die Oberschule Bremen stellt sich vor. Bremen 2009)
Für eine differenzierte Leistungsbewertung erarbeiten viele Schulen momentan Kompetenzraster und Lernentwicklungsberichte, entwickeln Wochenpläne und Lerntagebücher. Einige Beispiele für Kompetenzraster finden Sie hier.
Die Veranstaltungsreihe "Hunger nach Anerkennung - gemeinsam Schulkultur gestalten" beginnt am 21.04.2010. Weitere Informationen zur Reihe, bei der die Serviceagentur Kooperationspartnerin ist, finden Sie hier.

Das Programm "Ideen für mehr! Ganztägig lernen." sollte ursprünglich nur vier Jahre dauern. Mittlerweile gibt es das Programm seit 2004, und es wird verlängert bis 2014. Was die Bremer Serviceagentur, die als eine der ersten im Rahmen dieses Programmes ihre Arbeit aufnahm, in den vergangenen 5 Jahren gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern gemacht hat, können Sie hier nachlesen:
BILANZ Serviceagentur Bremen 2004-2009
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