Gelingende Bildung in Vor- und Integrationsklassen an Bremer Ganztagsschulen

Gelingende Bildung in Vor- und Integrationsklassen an Bremer Ganztagsschulen
© Ute Garbrecht - Ateliergemeinschaft Bremen

Am 8. Dezember 2015 haben sich 56 Kolleg_innen aus den Bremer Ganztagsschulen, der Senatorischen Behörde und dem Landesinstitut für Schule darüber ausgetauscht, wie Geflüchtete in den Bremer Schulen ankommen können und wie Bildung in den Vorklassen und im Übergang in die Regelklassen gelingen kann. Im Gespräch mit ihnen waren auch einige geflüchtete Schülerinnen.
Als Auftakt wurde der mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Neuland“ von Anna Thommen (CH 2015) gezeigt, der an einem Beispiel einer Schweizer Integrationsklasse eindrücklich schildert, welchen Schwierigkeiten Geflüchtete und Pädagog_innen begegnen und welche Herausforderungen auf alle Beteiligten zukommen.
Anschließend führte Gudrun Zimmermann, Trainerin für Interkulturalität, mit der Methode „Wertschätzende Erkundung“ in einen zweieinhalbstündigen intensiven Austausch über Erfahrungen, Ideen, Konzepte zu den Fragen:

Wie können wir die große Herausforderung im Umgang mit der Heterogenität der Geflüchteten meistern?
Was ist nötig, um ihnen das Ankommen in der Bremer Ganztagsschule zu erleichtern?
Was ist nötig, um ein erfolgreiches Arbeiten für die gesamte Schule zu ermöglichen?
Und welche Gefahren gibt es in diesem Prozess, gegen die man sich wappnen müsste?

 
Die Ergebnisse haben gezeigt, wie viele gute Ideen in einigen Schulen bereits praktiziert werden, wie viele Herausforderungen aber auch noch auf alle Beteiligten zukommen – insbesondere beim Übergang vom Vorkurs in die Regelklassen – und wie wichtig Austausch und Vernetzung sind auf dem Weg zu einem inklusiven, interkulturellen Schulkonzept.
 
Eine Fotodokumentation der Ergebnisse finden Sie unten.